1991 wurde auf Initiative von Friedrich Dürrenmatt das Schweizer Literaturarchiv gegründet. Der Förderverein folgte 1992, er hat zum Ziel, das Literaturarchiv zu unterstützen, seine Tätigkeit bekannt zu machen und die Erhaltung und Erschliessung literarische Nachlässe mit Bezug zur Schweiz zu fördern.

2013 flossen 92 Prozent des Aufwands in Stipendien zur Erschliessungen an das SLA.

 

  • Ausschreibung von Stipendien 2015


    Der Verein zur Förderung des Schweizerischen Literaturarchivs bringt 2015 wiederum Stipendien zur breiten Ausschreibung. Er vergibt an Studierende drei Stipendien für die Arbeit an deutsch- und französischsprachigen Archiven und Nachlässen.


    Sind Sie interessiert an einem


    Stipendium zur Schweizer Literatur?


    Das Schweizerische Literaturarchiv und seine Sammlungen

    Das Schweizerische Literaturarchiv (SLA) in Bern, 1991 dank der Initiative Friedrich Dürrenmatts gegründet, verfügt über einzigartige Bestände zur Schweizer Literatur in allen vier Landessprachen mit Hauptgewicht auf der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts.


    Ziel des Stipendiums

    Ein Stipendium des Vereins zur Förderung des Schweizerischen Literaturarchivs eröffnet in diesem Jahr Studierenden der Germanistik und Romanistik einen neuen, überlieferungs-bezogenen Zugang zur Literatur, der literarische Entstehungsprozesse reflektiert. Es verschafft nicht nur Einblicke in die Materialien (Werkmanuskripte, Entwürfe, Notizen, Briefe, korrigierte Druckfahnen) und die modernen Techniken ihrer Archivierung, sondern führt auch in die Grundlagenarbeit der Philologie ein.


    Dauer und Entschädigung

    Die Stipendien dauern zwei bis drei Monate. Das Arbeitspensum wird mit den Bearbeiterinnen und Bearbeitern im Archiv abgesprochen. Die Höhe des Stipendiums beträgt CHF 6'000.-. Es werden keine Reisespesen erstattet. Ergebnisberichte können zu weiterführenden Arbeiten im Rahmen des Studiums ausgebaut werden. Auf Wunsch wird ein Zeugnis ausgestellt.


    Arbeitsgebiete

    Im Jahr 2015 stehen folgende Archive und Nachlässe für die mise en valeur und die Erschliessung in Form von zwei Stipendien zur Auswahl: Die Nachlässe von Urs Widmer, von Aglaja Veteranyi und von Theo Candinas sowie die Sammlung Georg Kaiser aus der Hinterlassenschaft von Cäsar von Arx. Ein drittes Stipendium ist für die Katalogisierung der Korrespondenz von Maurice Chappaz vorgesehen.


    Voraussetzungen

    Bewerben können sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die kurz vor oder nach dem Studienabschluss stehen. Voraussetzung ist das Interesse an archivarischen Fragen und die Bereitschaft, sich methodologisch mit den Vorstufen eines gedruckten Textes zu beschäftigen. Wir gehen davon aus, dass man sich in Leben und Werk des Autors bzw. der Autorin, mit der man sich beschäftigt, gründlich einarbeitet.


    Bewerbung

    Richten Sie Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Terminwunsch (vgl. oben) und Name des Sie interessierenden Nachlasses bzw. Archivbestandes bitte bis 15. Mai 2015 an: Schweizerisches Literaturarchiv, Mathias Arnold, Schweizerische Nationalbibliothek, Hallwylstrasse 15, 3003 Bern. mathias.arnold-at-nb.admin.ch.

    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte (ab 20.4.15) Frau Franzika Kolp, 058 462 89 51, franziska.kolp-at-nb.admin.ch.

    Der Vorstand des Fördervereins entscheidet Anfang Juni über die Stipendienvergabe.

    Download der Ausschreibung: PDF

  • Erschliessung von Verlagsarchiven


    Das aktuelle Projekt des Fördervereins, die Erschliessung von Verlagsarchiven im SLA, konnte dank der grosszügigen Unterstützung der Ernst Göhner Stiftung, der Fondation OERTLI Stiftung und der UBS Kulturstiftung im Januar 2013 beginnen.



     
     

    Fondation OERTLI Stiftung

    Fondation OERTLI Stiftung

     

                 UBS Kulturstiftung